Kleine Teilzeit-Träumerin
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Hinter dem Mond. Meine ganz private Ideenfabrik. Die Luft die man dort atmet ist Kunst und Musik. Und pünktlich um 20:00 Uhr gibt es Kirschkuchen für alle. Wolkentheater ... Ja das ist meine Welt.
Ich bin eine Teilzeit-Träumerin mitten im Herzen von München. Derzeitig
versuche ich meine Ziele zu erreichen als "Erwachsene", was mir leider
nicht so leicht fällt. Ab und zu gehe ich wieder auf Tauchstation um in
meinen Gedanken zu leben.
In diesem Blog erfährst du inwiefern ich mein Studium durchziehe, meine ersten Berufserfahrungen sammle, ob ich mit meinem Freund in unsere erste gemeinsame Wohnung ziehe ... und ob ich meine Wandlung zur selbstsicheren modernen und starken Frau schaffe trotz meiner Fruchtzwergengröße.
Mein Traum ist es eines Tages in der Gesundheitsforschung zu arbeiten.
Von Natur aus bin ich eher ruhig, harmoniesüchtig und ernst, lese sehr viel und mag gerne entspannte Sachen. Ich liebe es um mich herum herumzuschauen und alles auf mich einwirken zu lassen, wie das Rascheln der Blätter oder wie die Wolken an die Häuser vorbeischweben.
Wenn es nach mir gehen würde, könnte ich mein ganzes Leben vor mir herträumen und ein ganz persönliches Album von verschiedenen Sinneseindrücken für mich selber erschaffen.
Als ich erkannt habe, dass man sich anpassen muss um akzeptiert zu werden war ich schon recht verwirrt gewesen. Nun bin ich in der Realität angelangt und muss lernen damit umzugehen. Aber was noch wichtiger ist und zwar: mich nicht in meine Innenwelt zurückzuziehen, nur um nicht verletzt zu werden. Denn eine völlige Isolierung scheint auch keine Lösung zu sein, wie ich es mit 16/17 Jahren erkannt habe.
Es ist nicht mehr wie früher, dass ich Tee trinke, ein Buch lese und dann total zufrieden mit mir und der Welt bin. Ich habe das Gefühl, dass es mir nicht mehr erlaubt ist, zufrieden zu sein mit das was ich habe, ich kann und ich will. Ich habe es verlernt ruhig zu sein und zufrieden zu sein ... . Aber Veränderungen gehören zum Leben. Man kann Ihnen nicht aus dem Weg gehen. Nur lernen mit diesen Veränderungen zu leben.
Ich war zwar in der Realität angelangt, aber hatte die Konfrontation mit ihr stets vermieden, weil ich feige war. Doch seit über einem Jahr habe ich lernen müssen, was es heißt mit Schmerzen umzugehen die eine unschöne Wahrheit mit sich bringt. Sich selber zu betrügen hatte nur letzten Endes dazu beigetragen, dass es nur noch mehr wehtat. Ich hätte niemals wissen können, dass ich sowas wie Wut, Hass oder Zorn empfand. Jedenfalls waren die letzten 16 Monate für mich eine Achterbahn der Gefühle. Ich war ganz oben und wieder ganz unten. In ungeheurer Geschwindigkeit. Da ich mit sowas noch nie in Berührung kam, war mein Verstand die meiste Zeit aus und ich war wirklich kurz vor dem Wahnsinn.
Er hatte unabsichtlich mich dazu gezwungen hinzusehen, wo ich immer weggeschaut habe so lange. In die absolute Wahrheit. In eine traumfreie Realität mit allen Enttäuschungen und Täuschungen. Doch es gehörte zum Leben. Wenn es jetzt nicht passiert, wird es sicher später passieren und wer weiß ob ich diese Desillusion dann packen konnte.
Ich liebe dich Tommy (23.Sept.2010 - 16.42 Uhr)
Dieser Blog ist ein nur ein kleiner Gedankenauflauf voller unsinniger und ernster Reflektionen. Große und kleine Gedanken - herumschwirrend, klebend oder schnell verschwindend. Ein Wechselspiel von Alltag und Traum.
"Die Welt der Gefühle ist ein Kosmos."
In diesem Blog erfährst du inwiefern ich mein Studium durchziehe, meine ersten Berufserfahrungen sammle, ob ich mit meinem Freund in unsere erste gemeinsame Wohnung ziehe ... und ob ich meine Wandlung zur selbstsicheren modernen und starken Frau schaffe trotz meiner Fruchtzwergengröße.
Mein Traum ist es eines Tages in der Gesundheitsforschung zu arbeiten.
1.) In der Ruhe liegt verborgen tausende Worte und Farben.
Von Natur aus bin ich eher ruhig, harmoniesüchtig und ernst, lese sehr viel und mag gerne entspannte Sachen. Ich liebe es um mich herum herumzuschauen und alles auf mich einwirken zu lassen, wie das Rascheln der Blätter oder wie die Wolken an die Häuser vorbeischweben.Wenn es nach mir gehen würde, könnte ich mein ganzes Leben vor mir herträumen und ein ganz persönliches Album von verschiedenen Sinneseindrücken für mich selber erschaffen.
In meinen Augen sind es die kleinen Dinge die mich wirklich zufrieden machen. Mit dem Fahrrad an einem schönen warmen Tag herumfahren und den Wind in den Haaren zu spüren. Solche Momente sind für mich magisch.
Aber schon sehr bald wusste ich, dass ich nicht für immer mich in meiner heilen Traumwelt verkriechen kann.
2.) Veränderungen gehören zum Leben
Sich selbst und seinen Prinzipien treu zu bleiben hat so seine Grenzen. In den letzten zwei drei Jahren bin ich langsam aus mich herausgegangen, nur um auch die bittersüße und mehr aufregende Seite des Lebens zu erlernen. Ich hatte Fernweh nach das ,was die anderen um mich herum als "echtes Leben" nannten. Mittlerweile gibt es gar kein Weg mehr zurück in mein altes von Büchern umgebenen ruhigen Leben.
Als ich erkannt habe, dass man sich anpassen muss um akzeptiert zu werden war ich schon recht verwirrt gewesen. Nun bin ich in der Realität angelangt und muss lernen damit umzugehen. Aber was noch wichtiger ist und zwar: mich nicht in meine Innenwelt zurückzuziehen, nur um nicht verletzt zu werden. Denn eine völlige Isolierung scheint auch keine Lösung zu sein, wie ich es mit 16/17 Jahren erkannt habe.
Leider muss ich sagen, dass ich nicht wirklich glücklich bin, weil ich mich eingesogen fühle in dieser Realität voller Erwartungen an Hochleistungen oder die selbstverständliche Teilnahme an den sogenannten Gesellschaftsregeln wie Trinken, Rauchen. Ich bin ein sehr innerlicher Mensch und musste lernen ,was es heißt oberflächlich, wettbewerbsfähig und "In" zu sein. Gruppenzwang und denkfreies Mitlaufen in meiner Umgebung frustrierte mich leider sehr. Ich finde nicht mehr das in der Welt was mich so glücklich gemacht hat. Nämlich emotionale Tiefe und eine klare Einfachheit der Dinge.
Es ist nicht mehr wie früher, dass ich Tee trinke, ein Buch lese und dann total zufrieden mit mir und der Welt bin. Ich habe das Gefühl, dass es mir nicht mehr erlaubt ist, zufrieden zu sein mit das was ich habe, ich kann und ich will. Ich habe es verlernt ruhig zu sein und zufrieden zu sein ... . Aber Veränderungen gehören zum Leben. Man kann Ihnen nicht aus dem Weg gehen. Nur lernen mit diesen Veränderungen zu leben.
3.) Die Wahrheit tut weh. Aber es tötet nicht.
Ich war zwar in der Realität angelangt, aber hatte die Konfrontation mit ihr stets vermieden, weil ich feige war. Doch seit über einem Jahr habe ich lernen müssen, was es heißt mit Schmerzen umzugehen die eine unschöne Wahrheit mit sich bringt. Sich selber zu betrügen hatte nur letzten Endes dazu beigetragen, dass es nur noch mehr wehtat. Ich hätte niemals wissen können, dass ich sowas wie Wut, Hass oder Zorn empfand. Jedenfalls waren die letzten 16 Monate für mich eine Achterbahn der Gefühle. Ich war ganz oben und wieder ganz unten. In ungeheurer Geschwindigkeit. Da ich mit sowas noch nie in Berührung kam, war mein Verstand die meiste Zeit aus und ich war wirklich kurz vor dem Wahnsinn.
Doch heute glaube ich daran, dass ich wieder einigermaßen mit mir und der Welt wieder ein wenig im Reinen bin. Die Konfrontation mit der Trauer-,Frust- und Trotzphase ist vorbei. Ich habe es nun nach so vielen Tränen und innerlichem Chaos gelernt. Ich fühle mich wieder bereit für etwas Neues in meinem Leben.
Wo ich nun bin, verdanke ich nur einem sehr wichtigen Menschen in Leben. Ich traf ihn ohne jemals zu erwarten, dass ich das alles durchmachen werde. Diesen wahrscheinlich so sehr wichtigen Schritt zur inneren Befreiung. Denn davor lebte ich zwar in der Realität, aber ich überlebte, indem ich wegsah, mich in einem Mantel von Gleichgültigkeit umhülle um nicht im Schmerz der Inakzeptanz und des "Nicht-fassen-können" zu ertrinken.
Er hatte unabsichtlich mich dazu gezwungen hinzusehen, wo ich immer weggeschaut habe so lange. In die absolute Wahrheit. In eine traumfreie Realität mit allen Enttäuschungen und Täuschungen. Doch es gehörte zum Leben. Wenn es jetzt nicht passiert, wird es sicher später passieren und wer weiß ob ich diese Desillusion dann packen konnte.
Er war immer für mich da gewesen. Egal ob ich meine Fassung in diesen Monaten verloren habe oder kurz mich in den Tiefen der Trauerschlucht stürze. Zwar waren das Missverständnisse und andere unschöne Dinge gewesen, aber er war für mich da gewesen. Das kann ich niemals bestreiten. Ich habe gelernt die Realität anzunehmen, indem ich nun Ihn annehme. Weil er für mich einfach alles bedeutet.
Ich liebe dich Tommy (23.Sept.2010 - 16.42 Uhr)












